Endlich in Lugo angekommen

Die letzten Tage waren hart. Wir haben die einzelnen Etappen versucht zu optimieren. Dies ist natürlich abhängig von der Möglichkeit zur Übernachtung, Essen zu bekommen oder Lebensmittel einzukaufen. Es ist gelungen die Höhenmeter und die Länge der Etappen konnte, auf kosten von mehr Wandertagen, gekürzt werden. Trotzdem blieben die Hügel zum Überwinden bei 900 – 1100m.

Flache Landschaft wird plötzlich hügelig
Windräder stets auf den höchsten Bergen

Es war trocken, der Wind blies teilweise heftig aber die letzten drei Tage wurde es gegen Mittag recht heiß. Wir sind an vielen Naturstein- Häusern vorbeigekommen. Aber auch an verlassenen und verfallenen. Die religiösen Stätten sind alle verschlossen. Viele werden seit Jahren nicht mehr genutzt.

Kapelle am Rande des Weges

Die Menschen sind überaus freundlich. Wir Pelegrinos werden durchaus gerne gesehen. Ein Buen Camino schallt uns sehr oft entgegen.

Exotische Bäume neben Hinweis auf den Camino
Zufahrt zum Haus mit toller Nummer
Monokultur vor Lugo
Wir nähern uns dem Zentrum von Lugo
Je nach Sichtweise: Nur noch oder immer noch 100km bis Santiago de Compostela
Schöne Stadtmauer
Rundweg auf der Stadtmauer
Eindrucksvoller Römer
Die mächtige Kathedrale von Lugo
Zum Nachdenken
Ein Künstler schnitzt Pilger aus Holz

Nach Lugo treffen der Camino Primitivo und der Camino Frances zusammen. Ab jetzt ist großer Auflauf von Pilgern zu erwarten. Wir haben uns, hoch über den Dächern mitten im Zentrum, eine Ferienwohnung genommen. Morgen legen wir ein Erholungstag ein. Heute ist Wäschewaschen, einkaufen und Essen gehen angesagt. Ach, fast hätte ich‘s vergessen unsere Freundin Heide trifft um 21.45 Uhr am Busbahnhof ein. Sie vervollständigt unsere kleine Gruppe und will mindestens bis Santiago de Compostela mitlaufen.

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